Obama versus Trump: “Trust me, I know how it better than you.”

Die Körpersprache von Trump und Obama bei ihrem ersten Treffen.

Beide wirken im Oberkörper klein. Wobei Trump sich noch kleiner macht als Obama, weil er die Arme eng am Körper hat im Gegensatz zu Obama, der sich mit einer Hand auf den Oberschenkel abstützt und seinen Ellbogen ausstellt. Trumps Fingerspitzen tippen aneinander, das deutet auf innere Erregung hin. Er fühlt sich insgesamt nicht wohl.

Beide Präsidenten haben die Beine weit auseinander. Das machen Männer gerne, um ihr Territorium zu behaupten.

Bei der Begrüßung fällt auf, dass Trump sich vom Publikum abwenden muss, um Obama die Hand reichen zu können, wohingegen Obama sich dem Publikum öffnen kann.

Obama berührt Trump am Ende. Das machen nur Menschen, die sich ihrer sicher sind und andere führen (auch im Sinne von beschwichtigen) wollen.

Ich finde, dass sich der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika seiner Wirkung bewusst sein sollte. Und zwar in jedem Moment. Haltung, Stimme, Modulation, Gesten, emotionaler Ausdruck, nonverbale Signale… Ob er dann authentisch trumpelt oder sich seiner Rolle als Präsident entsprechend benimmt, ist ihm überlassen. Aber bewusst sollte er sich seiner Wirkung zumindest sein.

Obama versus Trump:

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