Magische Kuscheklörpersprache

Kuschelkörpersprache

Eines der tiefsten und wichtigsten psychologischen Grundbedürfnisse des Menschen ist im Stamm anerkannt zu sein. Wir müssen in der Gruppe angenommen werden um zu überleben. Nur so sind wir sicher und geschützt vor dem Säbelzahntiger.

Um unsere Gruppenzugehörigkeit zu unterstreichen, kleiden wir uns so wie die Gruppe, sprechen wie die Gruppe und bewegen uns wie die Gruppe. Wir können aber nicht nur in äußerlichen Dingen zeigen, dass wir zusammen gehören:

Indem wir empathisch zuhören, zeigen wir, dass wir ganz bei dem Erzählenden sind. Das stellt schnell eine gute Bindung her. Der andere fühlt sich verstanden, angenommen und in seinen Gefühlen bestätigt. Das gibt ihm Sicherheit, dass er “in Ordnung” ist. Es gibt ein paar wenige magische Verhaltensweisen in der Körpersprache, die dem anderen ehrlich vermitteln: “Du kannst mir vertrauen.”

Dazu gehören Lächeln, die Macht der Berührung und das Spiegeln von Gefühlen.

Wie zeige ich Empathie?

 

Den Blick halten, gut zuhören, die Körpersprache des anderen lesen und spiegeln. Erzählt er eine traurige Geschichte, spiegeln wir seine Trauer und zeigen Verständnis. Erzählt er eine lustige Geschichte, dürfen wir aufmerksam lauschen und ihn mit einem Lächeln belohnen. Erzählt er eine spannende Geschichte, darf die Distanz verringert werden, das zeigt Interesse. Offener Mund und weit aufgerissene Augen tun ihr übriges, um dem anderen zu signalisieren, wie spannend das gerade ist.

Bei Männern kommt man als Frau relativ zügig voran, wenn man ihnen Bewunderung entgegenbringt. Ein bewunderndes Nicken oder anerkennendes Unterlippe nach vorne schieben und Staunen reicht da schon aus. Männer können Frauen als Notfallplan bei Empathielegasthenie ihr Mitgefühl zeigen, indem sie viel fragen. Die Fragen dürfen gerne aus dem zwischenmenschlichen Bereich kommen, damit macht Mann bei Frauen nie was falsch.

Liebe Grüße und bleibt neugierig

Eure Yvonne