Mai 12, 2012
April 13, 2012
April 7, 2012
Salzgrottenolme und Nudelfahrer
von Salzgrottenolmen, Nudelfahrern und Australopithecus afarensis
Ich bin begeistert! Noch sitze ich hier auf meinem Liegestuhl und der Tag ist noch nicht vorbei. Aber ich habe schon so viel erlebt, das reicht für eine Safari in außerplanetarischen Parallelwelten. Ich befinde mich in einer Therme. Das ist ein Ort der Erholung und Entspannung. Eigentlich. Für Leute, die mal Ruhe brauchen. Und dort wurde ich ausgesetzt. Neben mir ein älteres Ehepaar (nehme ich mal an, denn sie schweigen sich an), die sich eine Brotzeit genehmigen. Im Badedress. Wobei “Dress” wohl der falsche Ausdruck ist. Jedenfalls habe ich keinen Appetit mehr.
Hier gibt es so viele seltsame Orte. Und alles unter einem Dach.
Da ist ein Ort, an dem man die Kleidung ablegt und sich mit Blicken so unauffällig wie möglich taxiert. Ich stellte fest: Ich bin unfaltig. Und ich habe weniger Haare als die anderen. Außer einem. Der hatte viele. Überall. Und wenn dieser ins Becken tauchte, dann brauchten seine Haare am Rücken ein paar Sekunden, bis sie ihn wieder erreicht hatten.
An einem anderen Ort war Dampf in einem Raum. Sehr viel Dampf. Was aber einen der Besucher nicht davon abhielt, seine Brille zu tragen. Ich bin kein Brillenträger, aber ich mutmaße, dass er in diesem Raum nicht mehr viel gesehen hatte.
Ein weiteres Spektakel für die Erhöhung meiner Lebensqualität war ein Raum, in dem Menschen nebeneinander im Wasser schwebten. Fast Haut an Haut. Und an die Decke starrten oder die Augen geschlossen hatten. Salzwassergrotte. Grottenolme. Ich olmte mich dazu. Herrlich. Es wird sowohl der Herdentrieb befriedigt als auch ein seltsames Gefühl von Verbundenehit durch gemeinsames Schweben hervorgerufen.
Und der skurrilste Spaß war an anderer Stelle ein Wasserlauf, der im Außenbereich auf einer Streckenlänge von ca 100 m Nudelfahrer mit sich spühlte. Menschen, die regungslos vor sich hintrieben, Runde um Runde und alle hatten bunte Schwimmnudeln unter den Achseln. Nur der Kopf und ein Stück der Schultern ragte aus dem Wasser. Runde für Runde. Gespenstische Stille. Nur das Plätschern der antreibenden Wasserdüsen.
Ich finde, ein Aufenthalt in derartiger Wasserlandschaft hat Unterhaltungswert. Für Olme, Nudelfahrer und Wellnessneulinge.
Später am Abend blickten wir auf ein erholsames Wochenende zurück. Wir hatten auch tatsächlich alle Handtücher, Bücher und Schwimmbrillen wieder mit nach Hause gebracht. Außer den Zehnagel des großen Zehs meines Sohnes. Der schwingt noch immer blutverkrustet unter der Schwingtür zur “Grotte der Sinne”.
März 22, 2012
Yvonne de Bark in 99Augenblicke
Menschen im Café. Ungeschminkt und im Gespräch festgehalten.
Hier ein erster Schnappschuss.
Ein Bildband von Clemens Haardiek
Februar 6, 2012
Yvonne de Bark at Gerry Weber Opening Party Düsseldorf 2012
Eine rauschende Party mit ganz vielen tollen Gästen… und mir.
“Zieh was Nettes an. Ist halt ‘ne Abendveranstaltung” hieß es, als ich die Einladung bekam. Und so schwebte ich mit einem schulterfreien, langen Kleid durch die (man munkelt) 4000 (!) Gäste und quietschte nur von Zeit zu Zeit auf, wenn mir jemand auf die Schleppe trat…
Die Band war sensationell und die Stimmung grandios. Gerry Weber ist ja nun nicht Hello Kitty und auch nicht dafür bekannt, dass Teenies ihm die Bude einrennen. Aber was er da aufgerufen hat, war definitiv Weltklasse auch für uns Möchtegern-Jugendliche.
Angefangen von Wärmepilzen für die, die ab und zu mal “frische Luft schnappen” wollten über Türaufhelferlein bis hin zu zahlreichen Empfangshelferlein. Das Security- und Servicepersonal war grandios freundlich, die Fotowand war etwas abseits, so dass der normale Verkehr nicht beeinträchtigt wurde und das Buffet war sternemäßig.
Die Band heizte dem Publikum so genial ein, dass ich sogar bei Reiner Calmund ein Zucken in der Hüftgegend bemerken konnte. Regina Halmig und ich waren die einzigen, die lange Abendkleider spazierenführten, aber wir trugen sie mit Charme und Würde! Und meines hatte sogar noch eine eingebaute “Buffetfalte” am Bauch, die nur darauf wartete, mit Häppchen und Schokokuchen gestopft zu werden (Danke, Marco Marcu!!)
Die Charts wurden rauf und runter gespielt und jeder, aber auch jeder wippte zumindest verstohlen mit der Fußspitze im Rhythmus mit. Es war einfach toll! Isabel Edwardson, Jenny Elvers-Elbertshagen, Mariella Ahrens und noch viel andere tanzten, tranken und lachten bis in die frühen Morgenstunden in dem kuschelig warmen Zelt bei Halle 30.
Danke, lieber Gerry Weber.
Februar 4, 2012
Januar 20, 2012
Dezember 18, 2011
Yvonne de Bark liest “Mama Trostbuch – auch andere Mütter erziehen Monster”
Köln. Lesezelt vor Museum Ludwig.
Lustich war’s!!!!! Danke an die Veranstalter und diese tolle Location und vor allem an die prustenden Zuhörer. Es war mir ein Fest euch zu unterhalten!!!
Dezember 2, 2011
November 8, 2011
Yvonne de Bark in BZ
Yvonne de Bark (39), Schauspielerin – B.Z. Berlin – Kultur,Ich,&,Berlin,Leute
http://www.bz-berlin.de/archiv/mein-heute-yvonne-de-bark-39-schauspielerin-article1309530.html












