Januar 20, 2012
Dezember 18, 2011
Yvonne de Bark liest “Mama Trostbuch – auch andere Mütter erziehen Monster”
Köln. Lesezelt vor Museum Ludwig.
Lustich war’s!!!!! Danke an die Veranstalter und diese tolle Location und vor allem an die prustenden Zuhörer. Es war mir ein Fest euch zu unterhalten!!!
Dezember 2, 2011
November 8, 2011
Yvonne de Bark in BZ
Yvonne de Bark (39), Schauspielerin – B.Z. Berlin – Kultur,Ich,&,Berlin,Leute
http://www.bz-berlin.de/archiv/mein-heute-yvonne-de-bark-39-schauspielerin-article1309530.html
September 26, 2011
Rezension “Spielen macht schlau” von Yvonne de Bark bei n-tv
http://www.n-tv.de/leute/buecher/Den-Spieltrieb-wieder-wecken-article4372586.html
September 15, 2011
Juli 20, 2011
Yvonne de Bark rockt das Olympiastadion im Scirocco
Freitag freies Training. Sechs Runden. Das muss wohl reichen, um sich dann beim Rennen nicht zu blamieren. Andreas Brehme und ich in einem Team und Anne Wis und Karl-Heinz Riedle im anderen. Wir werden gegeneinander fahren. Mit Kalle fuhr ich schon in Adria im VW Scirocco gegeneinander. Der ist einfach gut. Aber um gut oder schlecht geht es diesmal nicht. Es geht um Spaß und die Ehre. Grrrr, die Ehre, Ruhm, Ansehen und das Adrenalin wird überschäumen.
So ähnlich war es dann auch. Das Training verlief ohne Schrott und mit zufriedenstellenden Rundenzeiten. Am Sonntag füllte sich das Stadion. Ich fuhr den Start… und verfuhr mich schon beim Reinfahren ins Stadion. Ich überfuhr mal ganz ignorant die knallrote Ampel, die mich unter dem Marathontor aufhalten sollte. Helfer und Einweiser schrien, winkten, aber durch den Motorenlärm und den Helm sah ich nur winkende und grimmig guckende Menschen vor meinem röhrenden Auto tänzeln. Gut, dann brems ich halt mal. Fenster runter. “Du musst HIER anhalten!!!!” Ach so.
Dann endlich durfte ich einfahren. 54.000 Menschen glotzten auf mich herab. Oooookay, wie hatten die DTMler das noch mal gemacht? Reifen aufwärmen, indem sie sie durchdrehen ließen. Bene. Quietsch. Gas. Bremse. Reifen drehten nicht durch. Dafür eine Belustigung für die Ränge. Peinlich. Ich schlich zu meinem Startpunkt. Da schon wieder eine Ampel. Gegenüber auf der anderen Seite sah ich Kalle in seinem Auto. Ich winkte. Er sah mich nicht. Plötzlich drehten seine Räder durch. Er gab Vollgas. Ach du Schreck, die roten Lichter der Ampel gingen aus. LOS! Erste Kurve, erste Gerade. Mist. Lenkrad zu weit weg. Bei jeder Kurve waren meine Arme fast durchgestreckt. Also, schnell auf der Geraden das Lenkrad locker machen, ranziehen, festziehen, fertig. Bin ich cool. Nach drei Runden dann schnell in die Box, fliegender Wechsel. Andy Brehme stand schon parat und scharrte mit den Füßen. Ich sprang aus dem Auto und tanzte, bis unter die Haarwurzeln angefüllt mit Endorphinen. Nach Andys drei Runden war ich schon wieder dran. Diesmal wagte ich mehr. Die Worte des Teamchefs: “Das Schlimmste wäre, wenn das Rennen abgebrochen werden müsste.” hallten mir in den Kurven durch die Gehirngänge. Ach, so ein bisschen Risiko kann man schon mal eingehen. Und da kam auch schon die blöde Betonwand auf mich zu. Ups, Bremsen. ABS greift. Geht doch. An meinem Fenster sah ich die Betonwand so nah wie nie zuvor vorbeigleiten und bewegte das Auto schnell so unauffällig wie möglich wieder in die Streckenmitte auf die nächste Kurve zu. Andy fuhr seine drei Runden noch und glücklich und zufrieden fielen wir uns alle nach dem Rennen in die Arme. Zweiter. Macht nix.
Vom Podium wurden Anne und ich dann in Norbert Haugs Auto gesteckt und er fuhr uns über die Strecke, so wie man das eben macht, wenn man es kann. Ah, SO fährt man also die hintere Kurve…
Und am Wochenende ist F1, da sollen wir hinkommen. Gut, machen wir. Bestimmt gibts da gutes Essen!
Juli 12, 2011
Yvonne de Bark kämpft beim Spendenmarathon
100 km Rad. Untrainiert. Das kann was werden. Aber der gute Zweck heiligt die Mittel. Also, rein ins Auto und ab nach Roth. Vorher noch Peer Kusmagk, den Dschungelkönig, am Flughafen einsammeln. Ich kannte ihn nicht, aber die Teenies am Flughafen wohl schon.
So, Abendessen mit dem Team und Bier, Ablaufbesprechung, schlafen. Am nächsten Tag Radklamotten und Räder abholen. Alle waren hochmotiviert. Die Sonne auch. Rein in die neue Radhose, Trikot und Helm auf. Rauf aufs Rad und los. Die ersten 30 km kämpfte ich mit der Gangschaltung. Krschnnn. Sie reagierte nie so wie ich das gerne gehabt hätte. Vielleicht hätte ich bei der Einweisung doch besser zuhören sollen. Klick, klick. Ich war mehr damit beschäftigt, von Zahnrad zu Zahnrad zu springen als zu treten. Aber irgendwann ging dann auch das. Berge erklomm ich wie eine enziansüchtige Bergziege und bergab hob ich zur besseren Windschnittigkeit den Po in die Luft und senkte das Kinn auf den Lenker. Allerdings fuhren meine Kinder mit – in meinem Herzen – und die Bremse war bei den langen Abfahrten mein bester Freund. Es machte mir dann auch nichts aus, dass mich bei den Abfahrten neugierige Dorfbewohner mit Rollator überholten. Hauptsache heil ankommen.
Nach der Hälfte der Strecke verstand ich den Sinn von Windschattenfahren und warum sich die hinter mir immer so freuten und entspannt miteinander quatschen konnten, während ich gegen Orkane biss. Das Tempo war mörderisch. Aber wenn man irgendwann seine Beine nicht mehr spürt, dann tun sie wenigstens nicht mehr weh, vom Schritt ganz zu schweigen. Das brannte, als wenn ich ein Ameisensäuresitzbad nehmen würde.
Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann heißt das noch lange nicht, dass ich das auch durchhalte. Aber dieses Mal war es mir wichtig. Ich wollte diese 100 km schaffen. Gemeinsam mit allen anderen. Das eingefahrene Geld geht zu 100 % an den RTL Spendenmarathon und kommt da an, wo es nötig ist. Wo Kinder Hilfe und Unterstützung brauchen. Sei es durch die Instandhaltung oder Erbauung von Kinderhäusern oder Kinderhospizen.
Und endlich, nach einem Ritt über Berge und Täler, durch eine wunderschöne Landschaft, von der ich leider nix mitbekommen habe, sahen wir die Zielflagge. Geschafft.
Mit stolz geschwellter Brust (endlich hatte ich mal Körbchengröße B!) klopften wir uns gegenseitig auf die Schulter und das Endorphingrinsen blieb noch eine ganz Weile.
Im Hotel zog ich endlich die unbequeme Radhose aus, die mich schier wahnsinnig gemacht hat… und stutze. Ich befühlte meinen Po und Schritt und das fühlte sich so gar nicht nach Haut an. Ich drehte mich zum Spiegel und begutachtete mich von hinten. Da klebte (den genauen Ort erspare ich mir zu beschreiben) ein knallblaues Begleitheft, das seitenweise Anweisung enthielt, wie man die Hose am besten pflegen soll. Ich schälte die Überreste davon mit spitzen Fingern von der Haut ab… und lachte. Hysterisch. 100 km auf einem in dreißig Sprachen übersetzten Pflegeheft. Das kann auch nur mir passieren.
























